Seminar am 9.02.2017

„Zu DRITT" bei Gesprächen in Beratung und Therapie - Fortbildung für ehrenamtliche und professionelle Sprachmittlerinnen und Sprachmittler

Der Verein Frauen helfen Frauen Beckum e. V. veranstaltet am Donnerstag, 9. Februar  von 10.30 Uhr - 17.00 Uhr eine Fortbildung für ehrenamtliche und professionelle Sprachmittlerinnen und Sprachmittler zur Stärkung der Sprach- und Kommunikationsmittlung in der Begleitung von geflüchteten Frauen.

In der therapeutischen Arbeit und Beratung ist Sprache eines der wichtigsten Werkzeuge. In diesem Feld ist die Arbeit für Sprachmittler und -mittlerinnen häufig besonders herausfordernd. Sie werden in der Begleitung von geflüchteten Frauen mit belastenden bis traumatischen Erfahrungen konfrontiert. Gleichzeitig bauen sie Brücken, ohne die die Vermittlung von Hilfen und Unterstützung oftmals nicht möglich wäre. Im Seminar geht es u.a. um die Klärung der Grundlagen für das Beratungsgespräch zu Dritt, um die Frage, ob Kommunikation mehr als Sprache ist und um die Selbstsorge der Ehrenamtlichen oder professionell Tätigen.

Die Fortbildung wird von Mitarbeiterinnen von Taps. Transkulturell Arbeiten in Psycho-Sozialen Berufen aus Münster und der Frauenberatungsstelle Beckum durchgeführt. Dank der Förderung durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Teilnahme kostenlos und kreisweit möglich. Die Fortbildung findet statt im St. Stephanus Pfarrzentrum, Clemens-August-Str.23 in Beckum. Die Anmeldung g kann telefonisch(02521-16887) oder per mail unter info@fhf-beckum.de in der Frauenberatungsstelle erfolgen.

 

Weitere Informationen PDF (890.00 kb)

 

 

 

Projekt: Unterstützung für gewaltbetroffene, traumatisierte geflüchtete Frauen

Die Frauenberatungsstelle mit der Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen erhält in 2016 die Fortsetzung der Projektförderung des Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, zur Unterstützung gewaltbetroffener, traumatisierter, geflüchteter Frauen.

Das Projekt umfasst unter anderem:

Schulungen für ehrenamtlich Tätige und Fachkräfte zum Thema


Gewalt-Flucht-Trauma
Diese Schulungen bieten die Möglichkeit, das eigene Verstehen und die Kompetenzen im Zu-sammenhang von Begleitung oder Arbeit mit geflüchteten Frauen zu erweitern. Das Phäno-men „Trauma“ bzw. „Traumatisierung“ durch Gewalt wird über ein medizinisches Konzept hinaus aus einer politischen Sicht betrachtet, die die Betroffenen in erster Linie als Opfer ge-schlechtsspezifischer Menschenrechtsverletzungen versteht, die weitgehende und anhaltende Folgen, auch auf gesundheitlicher Ebene nach sich ziehen (können).
In welcher Weise Professionelle und Ehrenamtliche in ihrem Tätigkeits- und Aufgabenfeld geflüchteten und (möglicherweise durch Gewalt) traumatisierten Frauen Unterstützung geben können, die weder sie selbst noch ihr Gegenüber überfordert, ist das zentrale Anliegen des Seminars. Neben Raum für Fragen und Austausch stehen folgende Aspekte im Fokus:

  •   Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Tätigkeitsfeldes. Basiswissen erfahren
  • Einfühlen statt mitleiden. Sensibilität in der Begegnung mit traumatisierten Frauen
  • Fürsorge und Selbstfürsorge. Balance finden
  • Professionelle Hilfen. Gewaltschutz und Traumabehandlung
  • Wege der Selbsthilfe für traumatisierte Frauen. Hinweise und Materialien


Unterstützung und Beratung für betroffene Frauen und Unterstützende

Yogagruppen für traumatisierte geflüchtete Frauen


Über weitere Angebote werden wir Sie in Kürze informieren!

 

Hier finden Sie den Flyer "Verletzt durch Gewalt. Unterstützung für Frauen" mit Informationen zu Gewalt, Trauma und Menschenrechte.

Flyer DEUTSCH (648.23 kb)

Flyer ENGLISCH (311.08 kb)

Flyer ALBANISCH (178.98 kb)

Flyer ARABISCH (259.10 kb)

Flyer RUMÄNISCH (310.12 kb)

 

 



 

Hilfen für Geflüchtete

Hilfen für Geflüchtete:Text- und Audioübungen zum kostenlosen Download!

Folgen Sie bitte diesem LINK !

 

 

 

Schutz vor Gewalt für geflüchtete Frauen

Der Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen hat folgende "Handreichung für Fachräfte der Frauenunterstützungseinrichtungen und Flüchtlingshilfe NRW" erstellt:

Bitte HIER dem Link folgen!